Betriebliche Analysen

 

o        Ist-Situation

o        Stärken und Schwächen

o        Ressourcenermittlung

o        Erfolgsfaktoren

o        Konkurrenzanalyse

o        Controllinginstrumente

o        Monitoring

 

 

 

 

Nutzen Sie ihr gesamtes Betriebswirtschaftliches Potential?

 



Wir analysieren die betriebswirtschaftliche Ist-Situation ihres Unternehmens.

Durch unsere Analysen zeigen wir Ihnen in welchen Bereichen Verbesserungspotential vorhanden ist.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir die optimale Lösung um diese Verbesserungen in Ihr Unternehmen und Ihre Arbeitsprozesse zu integrieren. 


 

Analyse und Sanierungsentscheidung

 

Nachdem im Zuge der Bestandsaufnahme alle für das Unternehmen überlebensnotwendigen Sofortmaßnahmen wie der Liquiditätsbedarf, der Überschuldungs- und Zahlungsunfähigkeitsprüfung, Kostensenkungsmaßnahmen ermittelt wurden, muss in der Analysephase neben der Identifikation und Erschließung aller internen und externen Quellen zur Liquiditätssicherung um einen künftigen Sanierungsprozess sicherzustellen, ein sogenannter Quick-Check über die Marktposition und Wettbewerb hinsichtlich der eigentlichen Sanierungswürdigkeit eines Krisenunternehmens Aufschluss geben.

Erst durch eine professionelle Aufarbeitung und Auswertung der diagnostizierten Schwachstellen und Fehlentwicklungen können mögliche Potentiale und Ressourcen erkannt und freigesetzt werden, welche die Grundvoraussetzung einer positiven künftigen Unternehmensentwicklung darstellen. Um eine Sanierungsentscheidung treffen zu können, muss die Unternehmensanalyse einerseits die IST – Situation vor Beginn der Sanierungsmassnahmen möglichst authentisch widerspiegeln, andererseits sollen aus der Analyse Rückschlüsse auf ein positives Unternehmenskonzept entsprechend einer möglichen SOLL – Situation nach der Sanierung plausibel gezogen werden können. Für die IST – Situation sind Informationen über die Marktattraktivitätsfaktoren wie Marktwachstum, Marktgröße, Marktqualität, Wettbewerb und Umweltsituation, sowie über die relativen Wettbewerbssituationsfaktoren wie Preise, Konditionen, Image, Qualität, Verkauf, Vertrieb, Logistik, Service und Mitarbeiterqualifikation wesentliche Untersuchungsbereiche. Aus den Ergebnissen und Erkenntnissen soll nun anhand einer Chancen- und Risikobeurteilung auf eine mögliche SOLL – Situation in Anlehnung auf wesentliche Erfolgsfaktoren wie Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbsvorteile, Produktlebenszyklusposition und sonstige Potentiale, geschlossen werden können.

Erst aus der Gesamtheit dieser Analyseergebnisse kann eine Entscheidung über Sanierung oder Liquidation des Unternehmens getroffen werden. Zur Darstellung der ermittelten Daten und systematischen Aufdeckung der relevanten Zusammenhänge sollte man sich aus Gründen der Vergleichbarkeit immer anerkannter Methoden wie z.B. der SWOT Analyse, Wettbewerbsanalyse, Portfolio Methode, diverser Szenariotechniken, Bilanzanalyse, etc. bedienen, um für jeden Sachverständigen nachvollziehbare Ergebnisse vorlegen zu können.

 

Analyse und Planung der internen Unternehmenssituation - Kernkompetenzen des Unternehmens

 

Ausreichende und definierte Wettbewerbsvorteile gehören heute zu den Grundlagen eines erfolgreichen, auf Gewinnmaximierung ausgelegten Unternehmens. Um Wettbewerbsvorteile im Unternehmen definieren zu können stellt sich unweigerlich die Frage der Kernkompetenz der Unternehmung. Kernkompetenzen sind spezielle unternehmensbezogene Eigenschaften, welche einen überdurchschnittlichen Beitrag zum (künftigen) Kundennutzen beitragen. Dazu muss das Unternehmen interne Fähigkeiten aufbauen um eine Marktposition im relevanten Marktsegment als Marktführer, Preisführer, Kostenführer, Branchenführer zu erreichen, die es dem Unternehmen ermöglicht, auch in einem schwierigen, stagnierenden oder gar schrumpfenden Markt bestehen zu können. Kernkompetenzen sind definiert als ein Bündel von Fähigkeiten und Technologien, das einem Unternehmen ermöglicht, seinen Kunden einen bestimmten Nutzen anzubieten, welchen er speziell von dem Unternehmen beziehen kann. (vgl. Hamel/Prahalad, 1997 S 306)

 

Kernkompetenzen sind vor dem Hintergrund sämtlicher Geschäftsbereiche zu entwickeln und umfassen somit ganze Produktgruppen oder Geschäftsbereiche.

Sind aus der Analyse keine Kernkompetenzen abzuleiten, so besteht die Aufgabe des Krisenmanagements darin, Untersuchungen anzustellen, ob mittel- und langfristig Kernkompetenzen aufgebaut werden können und wie die Aufbauphase aus finanztechnischer Sicht bestanden und überbrückt werden kann. Dies kann sogar zur Folge haben, dass im Rahmen des Sanierungs- und Umstrukturierungsprozesses massiv, oft bis unter die Überlebensgrenze Kosten und Investitionen eingeschränkt werden müssen. Dies alleine zeigt schon, dass die Entscheidung darüber, ob entsprechende Kernkompetenzen neu geschaffen oder wiederentdeckt werden können eine Schlüsselentscheidung über go or not go in Bezug auf eine Sanierung darstellen.